Geschichte
der Schule
1771 - 1876 Das erste Schulhaus
Bis heute ist das erste Schulhaus des Dorfes
Stöcken
erhalten. Es steht in der Gemeindeholzstraße 8. Das
Schulhaus wurde
1771 erbaut. Die Inschriften in den
Fachwerkbalken sind noch gut zu lesen:
„Weiset meine Kinder und das Werk meiner
Hände zu mir“
„Wo
Gottesfurcht und Tugent wird gelehret, da wird des
Hoechsten Ruhm der
Menschen Heil vermehren, ach Gott
laß doch die Kinderlein in dieser Schul
wohl lernen fein“.

1876 - 1899 Volksschule an der Stöckener Straße
Dieses Schulgebäude diente diesem segensreichen
Zweck mehr als ein
Jahrhundert lang bis zur Einweihung der zweiklassigen
Volksschule an
der Stöckener Straße im Jahre 1876. Das neue Gebäude stand auf dem
Gelände der jetzigen
Feuerwache 2. Von dem Schulgebäude steht nur
noch die alte Sporthalle.
1899-1974 Volksschule Mecklenheidestraße
Da die Einwohnerzahlen im Dorfe Stöcken rasch
anstiegen, reichte auch dieses Gebäude bald
nicht
mehr aus, um alle Kinder zu
unterrichten. So wurde
1899 ein
zusätzliches Gebäude mit acht Klassen
an der Mecklenheidestraße eingeweiht. Die
Mecklenheidestraße führte nämlich
bis Anfang
der 70er
Jahre des letzten Jahrhunderts direkt an der
Schule
vorbei,
d.h. die
jetzige Straße „Am Stöckener Bach“
war die frühere
Mecklenheidestraße. Beide
Gebäude
beherbergten bis 1969 die „Volksschule
Mecklenheidestraße“.
1974 - 1995 Grundschule
Mecklenheidestraße
An
das Gebäude in der Mecklenheidestraße wurde
1968/69 ein Flachdachbau (der so
genannte Pavillon) angebaut, und gleichzeitig
entstand die neue Turnhalle. Von 1969
bis zur Einführung der Orientierungsstufe
(1974) wurden in dem Gebäude
am Standort Mecklenheidestraße die Klassen 1 bis 6
unterrichtet. Dann
wurde aus der Volksschule die Grundschule Mecklenheidestraße.
Im Sommer 1991 wurden in Klassenräumen des
Pavillons stark
überhöhte Formaldehyd-Emissionen gemessen. Nach Untersuchungen
stand im Frühjahr 1992 fest, dass der Pavillon nicht saniert werden
konnte, da
man im Holzständerwerk Lindan und PCP
festgestellt hatte.
Außerdem bestand die Außenhaut des
Pavillons aus Festasbest.
Der Pavillon musste abgerissen bzw. entsorgt
werden. Zur Gewährleistung einer
kontinuierlichen Unterrichtsarbeit wurden Container-Klassenräume auf der hinteren
Wiese aufgestellt, in denen von 1992 bis 1994 sechs Klassen unterrichtet
wurden.
1995 - heute Grundschule Am Stöckener Bach
In
diesen zwei Jahren wurde der so genannte „Ersatzbau“
geplant und errichtet. Im März
1995 wurde die Schule in „Grundschule Am
Stöckener Bach“ umgenannt, nachdem die 
Schule anlässlich der Einweihung des
Ersatzbaues den
Antrag dazu gestellt hatte.
Bis zum Februar 2009 wurde die Sporthalle der
Grundschule
Am Stöckener Bach grundsaniert.
Nun können die Schülerinnen und
Schüler in einer
freundlichen, modernen Halle wieder den
Sportunterricht
genießen.
Seit 1997 sind die
Schülerzahlen kontinuierlich
gestiegen, da im Einzugsbereich „Schwarze Heide“ ein
Neubaugebiet entstand. Viele Familien mit kleinen
Kindern zogen dorthin. Das bestehende Gebäude der Grundschule reicht daher
für einen
zeitgemäßen Unterricht
nicht mehr aus!
Blick in die Zukunft
Die Bemühungen der Schulleitung und der Elternschaft hatten
2007 Erfolg.
Die Schule erhält einen Anbau, der die im
Bereich der allgemeinen
Unterrichtsräume
und Fachunterrichtsräume sowie im
Verwaltungsbereich
bestehenden Defizite
ausgleichen soll. Zusätzlich werden
die Möglichkeiten für
eine Betreuung der
Grundschulkinder im Nachmittagsbereich mit
Mensa- und
Freizeitbereichen geschaffen.
Seit über zehn Jahren besteht eine Kooperation zwischen der
GS Am
Stöckener
Bach und einer Klasse der Förderschule
Wilhelm-Schade-Schule.
Zwei
Klassen der
Förderschule werden in der Grundschule
unterrichtet. Im geplanten
Anbau sind für
diese beiden Klassen Unterrichts- und
Gruppenräume vorgesehen. Das
denkmalgeschützte alte Schulgebäude
aus dem Jahre 1899 soll
nachhaltig saniert
werden. Das gesamte Sanierungsprogramm soll in
drei Bauabschnitten bis zum
Winter 2010/2011 umgesetzt werden.

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